Lukas Horký entscheidet sich oft richtig

19.10.15

Lukas Horký

Lukas Horký

Foto: Y. Vogeltanz

Becker lobt zwei Schiri-Debütanten

HSG Lauf/He­rolds­berg - TSV Lohr 21:23 (11:14)

Die Loh­rer Män­ner blei­ben auch im fünf­ten Sai­son­spiel un­ge­schla­gen und so­mit in Lau­er­stel­lung ge­gen­über dem Spit­zen­duo TV Münch­berg und ASV Cham. Doch ein Spa­zier­gang war die Be­geg­nung mit Lauf/He­rolds­berg am Sonn­ta­gnach­mit­tag für die Loh­rer nicht.

»Wir mussten viel Aufwand betreiben, denn Lauf hat uns alles abverlangt«, resümierte TSV-Coach Bernd Becker, der auf einen Einsatz der angeschlagenen Kreisläufer Marius Rahtz und David Imhof aufgrund des Risikos einer schlimmeren Verletzung verzichtet hatte.

Jedes Tor hart erarbeitet

Die Anfangsphase verlief für die Gäste nach Plan. Rasch führte der TSV 7:3, da sich die Hausherren noch nicht so gut auf die Abläufe der Lohrer eingestellt hatten. »Dann haben sie sich reingekämpft«, lobte Becker die 6:0-Deckung der HSG. Die Lohrer Männer sahen sich daraufhin zu drei unvorbereiteten Würfen gezwungen. Dies nutzten die Gastgeber über temporeiches Spiel mit ihren starken Außen, um beim 7:7 und 10:10 den Ausgleich herzustellen.

Nach dem Seitenwechsel besannen sich die Lohrer wieder auf ihre Stärken, um erneut mit vier Toren davonzuziehen. Bis vier Minuten vor dem Ende hielt dieser Vorsprung, ehe der Tabellendritte wieder zwei gute Chancen nicht verwertete. »Sie hatten sich gut auf uns eingestellt und clever verteidigt«, sagt Becker über den Gegner. »Wir mussten uns jedes Tor hart erarbeiten, denn Lauf hat sich in einen Rausch gespielt.«

Born macht den Sack zu

Die Ruhe bewahrte auf Seiten der Lohrer Lukas Horky. Der Neuzugang leistete sich nach Auskunft seines Trainers nur wenig Fehlentscheidungen und trug mit seinen zehn Treffern maßgeblich zum Erfolg seiner Farben bei. Ebenfalls eine richtige Entscheidung traf sieben Sekunden vor der Schlusssirene Jonathan Born, der mit seinem einzigen Treffer zum 23:21 den Schlusspunkt setzte.

»Das war eine gute Mannschaft, die besser spielt, als es ihr Tabellenplatz aussagt. So ein Spiel kann sogar kippen«, zeigte sich der Lohrer Coach nach getaner Arbeit zufrieden. Ein besonderes Lob sprach Becker den beiden Unparteiischen Haas und Wilken aus, die in ihrem ersten Landesliga-Match eine aus seiner Sicht »sehr gute Leistung« gezeigt hätten.

Kristina Endres

HSG Lauf/Heroldsberg: Spielberichtsbogen nicht lesbar.

TSV Lohr: Szabo (Tor, 1. bis 60. Minute), Prokscha (Tor, nicht eingesetzt), Imhof (n.e.), Baudisch, F. Schmitt 4/2, Avar, Kralik 2, Gremzde 1, Born 1, Rahtz (n.e.), Horn 3, Zehnter 2, Horky 10.

Schiedsrichter: Haas/Wilken (HSG Dietmannsried/Altusried)

Zuschauer: 150

Siebenmeter: HSG 2/2; TSV 2/2

Zeitstrafen: HSG 3; TSV 4 (Avar, Horky je 2).

Spielfilm: 1:2, 3:7, 7:7, 8:9, 10:10, 11:14 (Halbzeit), 12:16, 15:19, 18:22, 21:22, 21:23.

Quelle: Main-Echo