Dem Negativtrend trotzen

23.03.18

TSV Lohr – DJK Rimpar II

(Samstag, 19:30 Uhr, Spessarttorhalle)

Fünf Spieltage sind es noch in der Bayernliga – und die halbe Klasse muss sich vor dem Abstieg fürchten. Unberechenbar wird die Situation dadurch, dass es bis zu vier Absteiger geben könnte. Dieser Fall würde dann eintreten, wenn zwei bayerische Teams aus der Dritten Liga absteigen müssten, was nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge durchaus möglich ist.

Zurück im Lohrer Team: Jonathan Born (am Ball).

Foto: Yvonne Vogeltanz

Seit neun Wochen sieglos

Wenn der TSV Lohr (9./17:25) die Zweitliga-Reserve der DJK Rimpar (7./18:22) zum unterfränkischen Derby empfängt, stehen der Gastgeber gewaltig unter Druck. Am Samstagabend wird es neun Wochen her sein, dass das Lohrer Team sein letztes Punktspiel gewonnen hat. „Wir versuchen schon die ganze Zeit, dem Negativtrend entgegenzuwirken“, erklärt Lohrs Trainer Bernd Becker, gibt aber zu: „Mit wechselndem Erfolg.“

Der TSV-Coach will seinen Spielern den vorhandenen Druck etwas nehmen: „Man achtet natürlich darauf, dass im Training genügend Elemente dabei sind, die Spaß machen.“ Allerdings sei es in der gegenwärtigen Situation natürlich nicht leicht, eine positive Stimmung zu erzeugen. Dabei ist es natürlich auch nicht hilfreich, dass Spieler, die Emotionen entfachen können, wie Andreas Avar (verletzt) und Kapitän Marius Rahtz (arbeitet in der Schweiz), bei den Übungseinheiten nicht dabei sind.

Nicht der Lieblingsgegner

Zudem ist die Rimparer Reserve nicht gerade der Lohrer Lieblingsgegner. Gerade einmal 35 Tage liegen zwischen der Vorrundenpartie, die Rimpar am 17. Februar daheim souverän mit 30:20 gewann, und dem erneuten Aufeinandertreffen beider Teams in der Rückrunde. „Die beiden Spiele sind trotzdem nicht miteinander vergleichbar“, findet DJK-Coach Janko Skrbic: „Es geht wieder bei 0:0 los. Wir dürfen nicht glauben, dass es dann von alleine genauso weitergeht wie im Hinspiel – und das werden wir auch nicht. In Lohr ist es immer sehr schwer zu gewinnen.“ Allerdings muss der Gast auf Kreisläufer Moritz Mohr und Rechtsaußen Benedict Gräsl verzichten.

Jonathan Born zurück im Team

Lohr dagegen kann wieder auf den zuletzt wegen einer Univeranstaltung fehlenden Jonathan Born zurückgreifen. Auch der Einsatz von Bohuslav Zeleny ist nicht gefährdet, obwohl der Rückraumspieler das Montagstraining wegen Leistenproblemen verpasst hat. Lohrs Trainer jedenfalls gibt sich zuversichtlich: „Ein Vorteil ist, dass das Hinspiel noch nicht lang her ist und alle etwas gutmachen wollen“, versichert Bernd Becker.

U. Sommerkorn

Quelle: https://www.mainpost.de/sport/mainspessart/Emotionen-und-Gemuetszustaende-Emotion-und-Gefuehl-Lohr-will-dem-Negativtrend-trotzen;art798,9918313

© Main-Post 2018

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.