Fünf Szenarien für eine Lohrer Rettung

26.04.18

Letzter Spieltag in der Handball-Bayernliga: Der TSV Lohr könnte mit einem Punktgewinn beim TSV Rothenburg (Anwurf der Partie 20 Uhr, Mehrzweckhalle) den Klassenerhalt aus eigener Kraft perfekt machen. Doch selbst eine Niederlage bedeutet für das Lohrer Team noch nicht zwangsläufig den Gang in die Landesliga. Hier fünf Szenarien, die beschreiben, wann und wie möglich es ist, dass die Lohrer ein Ticket für eine weiteres Jahr in Bayerns höchster Klasse buchen.

Samstag, 28. April, 21 Uhr: In Rothenburg laufen im letzten Lohrer Bayernliga-Spiel der Saison gerade die ersten Minuten der zweiten Hälfte. Da aber in der Dritten Liga der HSC Bad Neustadt die HSG Hanau geschlagen und der TV Gelnhausen gleichzeitig gegen Eintracht Baunatal verloren hat, steht fest, dass es maximal nur einen bayerischen Absteiger aus der Dritten Liga und damit lediglich drei Bayernliga-Absteiger geben wird. Das heißt: Der TSV Lohr ist gerettet, da er nicht mehr Drittletzter werden kann. Und das unabhängig davon, wie das Spiel in Rothenburg ausgeht.

Samstag, 28. April, 21.28 Uhr: Der TSV Lohr feiert in Rothenburg einen Punktgewinn (oder einen Sieg) und ist damit gerettet.

Sonntag, 29. April, 17.30 Uhr: Drittligist HSC Coburg II schafft durch einen Heimsieg über den HSV Bad Blankenburg den Klassenerhalt, was möglich geworden ist durch eine Gelnhäuser Niederlage tags zuvor. Die Folge: Es gibt definitiv keine zwei bayerischen Drittliga-Absteiger, Lohr bleibt so in der Bayernliga, obwohl das Team nach dem letzten Spieltag auf den viertletzten Platz zurückgefallen ist.

Samstag, 5. Mai, 20.30 Uhr: Nach dem letzten Drittliga-Spieltag schaffen der HSC Bad Neustadt und (oder) der HSC Coburg II den Klassenerhalt und damit auch der TSV Lohr eine Liga tiefer.

Irgendwann Mitte Mai: In der Dritten Liga sind der HSC Bad Neustadt und der HSC Coburg II eigentlich abgestiegen und damit auch der TSV Lohr eine Klasse tiefer als Tabellen-Elfter. Doch die Dritte Liga ist eine „Pleiteliga“. Wegen des Rückzugs eines Drittligisten oder gar mehrere Vereine setzt der Verband eine Relegation unter den vier 14. aller deutschen Dritten Ligen an (was in den vergangenen Jahren immer wieder vorgekommen ist). Ein bayerischer Vertreter rettet sich in der Relegation und damit auch den TSV Lohr eine Etage tiefer.

U. Sommerkorn

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