Lohrer als Außenseiter

11.11.16

Trainer Bernd Becker und Gerald Schmitt

Trainer Bernd Becker und Gerald Schmitt

Foto: Yvonne Vogeltanz

TSV Unterhaching – TSV Lohr (Samstag, 18.15 Uhr, Hachinga-Halle)

Zum zweiten von drei aufeinander folgenden Auswärtsspielen reisen die Lohrer (10./5:7) in den Münchner Süden zum TSV Unterhaching (7./6:6). Und das nicht unbedingt als Favorit. Ohne Hoffnung ist Lohrs Trainer Bernd Becker aber dennoch nicht: „Wir müssen eine stabile Deckung stellen und das Tempo nach Ballgewinnen hochhalten“, fordert er von seinen Spielern. Ferner müsse sein Team Aktionen der Unterhachinger Achse mit dem flinken Spielmacher Martin Dauhrer und dem bulligen Kreisläufer Johannes Borschel unterbinden. Um dieses Duo hat Heimtrainer Christian Sorger eine neue Mannschaft aufgebaut, die in dieser Runde meist recht gut funktioniert und die die Abgänge einiger Routiniers kompensiert hat.

Dazu hat Unterhaching in dieser Woche zwei Neuzugänge präsentiert, die Sorgers personelle Optionen noch vergrößern. Der 30-jährige Spielmacher Elvis Osmic, der zuletzt in kroatischen Badeort Pula spielte, trägt künftig ebenso das Unterhachinger Trikot wie der 18-jährige Nils Buschmann, der im rechten Rückraum zu Hause ist, aus Ostwestfalen kommt und der auch schon das für den Nachwuchs von GWD Minden aktiv gewesen ist. „Ob beide jetzt gegen uns schon groß zum Zug kommen, wird sich zeigen“, gibt Becker zu bedenken.

Für den Auftritt in Unterhaching hat der Lohrer Coach noch Nigg Hartig aus der zweiten Mannschaft nachnominiert, der Ferdinand Schmitt auf der Rechtsaußenposition entlasten soll. Denn Schmitts Mitwirken könnte eventuell im Rückraum notwendig werden, da mit Jannik Schmitt ein Aufbauspieler während der Woche mit einem grippalen Infekt pausieren musste und so der Einsatz am Samstagabend ungewiss ist. „Außerdem ist es bei Auswärtsspielen immer gut, wenn zumindest zehn Feldspieler dabei hat“, so Bernd Becker.

U. Sommerkorn

Quelle: Main-Post