Matchball für den TSV Lohr

20.04.17

Milan Králik

Milan Králik

Foto: Röder

TSV Lohr – TV Erlangen/Bruck

(Samstag, 19.30 Uhr, Spessarttorhalle)

Vor dem vorletzten Heimspiel der Saison herrscht beim TSV Lohr (11./17:27) Zuversicht. „Es ist ein Matchballspiel. Mit einem Sieg könnten wir sämtliche Zweifel am Klassenerhalt beseitigen“, macht TSV-Trainer Bernd Becker vor der Partie gegen den TV Erlangen-Bruck (6./26:28) klar. Dieser Umstand und auch der jüngste Derbyerfolg in Waldbüttelbrunn sorgen dafür, dass die Gastgeber mit breiter Brust auflaufen. Gut möglich, dass sie die Aufgabe in selber Besetzung wie beim Derby angehen. Denn Milan Kraliks Einsatz ist, nachdem er sich bei einem Arbeitsunfall Schnittverletzungen zugezogen hat, fraglich. Zudem plagt sich Janis Gremzde mit Schulterproblemen herum, die bereits in Waldbüttelbrunn einen Einsatz in der Offensive nicht zuließen.

Für Becker ist es eine anspruchsvolle Aufgabe, sein Team auf den Gegner einzustellen. Spielt doch der TV Erlangen-Bruck mit häufig wechselnden Besetzungen. Die Spieler kommen zumeist aus der Nachwuchsabteilung des Bundesligisten HC Erlangen und sind daher gut ausgebildet. „Die sind vorne richtig stark. Besonders wenn sie schnell über die zweite Welle kommen können. Wie stark sie hinten sind, ist davon abhängig, wer spielt“, so Becker. Bester Werfer beim Tabellensechsten ist übrigens ein früherer Lohrer: Steffan Meyer hat in der laufenden Saison schon 90 Treffer für Erlangen-Bruck erzielt. Doch es gibt auch andere starke Individualisten beim Gast. Ganz konkret auf den Gegner einstimmen will Bernd Becker sein Team erst kurz vor Anpfiff. Dann nämlich, wenn er gesehen hat, in welcher Besetzung der TV Erlangen-Bruck angereist ist.

U. Sommerkorn

Quelle: Main-Post