Zuviele Fehler geleistet

13.11.16

Foto: Röder

Foto: Röder

TSV Unterhaching – TSV Lohr 28:24 (13:9)

Nach der dritten Niederlage in Folge muss der TSV Lohr mehr denn je nach unten schauen. „Es war nicht schlecht, aber letztlich haben wir ein paar Fehler zu viel gemacht“, fasste Lohrs Trainer Bernd Becker den Auftritt im Münchner Süden zusammen. Letztlich setzte sich Unterhaching auf Grund der Klasse seines Spielmachers Martin Dauhrer und seines Kreisläufers Johannes Borschel durch. Beide erzielten zusammen 14 Treffer. Die Qualität dieses Duos war zuvor bei den Gästen nicht unbekannt gewesen, doch erst als Becker in der zweiten Hälfte eine kurze Deckung gegen Dauhrer verfügte, störte dies das Angriffsspiel der Gastgeber merklich.

Da lag Lohr allerdings schon zurück. „Wir sind dann rangekommen und haben zweimal die Möglichkeit vergeben, den Ausgleich zu erzielen. Am Ende merkt man aber auch, dass es viel Kraft kostet, wenn du ständig einem Rückstand hinterherläufst“, betonte der Lohrer Trainer. Als sein Team auf Tuchfühlung war, machte es schlichtweg zu viele Fehler. „Eigentlich haben wir die Angriffe gegen die offensive Unterhachinger Deckung gut vorbereitet. Aber wir haben oft in entscheidenden Momenten falsche Entscheidungen getroffen“, erklärte Becker.

Unterhaching indes erwies sich als gut vorbereitet auf den Gast. Oft brachten die Oberbayern Lohrs Topwerfer Bohuslav Zeleny in schwierige Situationen, so dass der Rückraumspieler am Ende über drei Treffer nicht hinauskam. Für den meisten Angriffswirbel auf Lohrer Seite sorgte noch Rechtsaußen Ferdinand Schmitt, der immer wieder seine Schnelligkeit und Beweglichkeit ausspielte. Doch das war an diesem Tag gegen einen konzentriert agierenden Gegner zu wenig.

Am kommenden Samstag, 19. November, steht für Beckers Team schon wieder ein Auswärtsspiel an. Dann geht's zum TSV Haunstetten, der ein direkter Tabellennachbar ist.

U. Sommerkorn

Unterhaching: Schwarz, Behm – Abel, Becker (2), Bouasker, Newel, Borschel (10/1), Hermann (6), Dauhrer (4), Elmer (4), Batzer (1), Logozar, Heinle (1).

Lohr: Szabo, T. Scheiner – Zeleny (3), J. Scheiner (1), F. Schmitt (8/1), Ferencsik (2), Avar (4), Kralik, J. Schmitt (2), Born (3), Rahtz (1), Hartig.

Schiedsrichter: Sand/Schaarschmidt

Zeitstrafen: 6:3

Siebenmeter: 1/1 – 1/1

Zuschauer: 100

Spielfilm: 2:2 (3.), 5:2 (8.), 7:7 (15.), 11:7 (22.), 13:11 (32.), 16:15 (35.), 18:15 (38.), 22:18 (46.), 22:20 (48.), 25:22 (56.).

Quelle: Main-Post