Keiler Cup

Der Keiler-Cup....

das traditionelle Vorbereitungsturnier der Handballer wird heuer am 23.07. zum 21. Mal ausgetragen und wie immer ist der Schirmherr die Keiler-Bier GmbH.

HSC 2000 Coburg II

HSC 2000 Coburg II

Gruppe A

 

Gruppe B

 

HSC Coburg II

3. Liga

DJK Rimpar II

Oberliga Bayern

HSG Lauf/Heroldsberg

Landesliga Bayern

TV Erlangen/Bruck

Oberliga Bayern

TSV Lohr

Oberliga Bayern

TV Hardheim

Oberliga Württemberg

Anwurf

Heim

 

Gast

Ergebnis

10:00

TSV Lohr

-

HSG Lauf/Heroldsberg

13 : 9

10:55

TV Hardheim

-

DJK Rimpar II

13 : 12

11:50

HSG Lauf/Heroldsberg

-

HSC Coburg II

12 : 18

12:45

TV Erlangen/Bruck

-

TV Hardheim

18 : 10

13:40

HSC Coburg II

-

TSV Lohr

17 : 16

14:35

DJK Rimpar II

-

TV Erlangen/Bruck

11 : 13

15:30

HSG Lauf/Heroldsberg

-

DJK Rimpar II

18 : 16

16:25

TSV Lohr

-

TV Hardheim

17 : 12

17:20

HSC Coburg II

-

TV Erlangen/Bruck

21 : 16

Platz

Verein

Punkte

Tore

1.

HSC 2000 Coburg II

6:0

56:44

2.

TV Erlangen/Bruck

4:2

47:42

3.

TSV Lohr

4:2

46:38

4.

TV Hardheim

2:4

35:47

5.

HSG Lauf/Heroldsberg

2:4

39:47

6.

DJK Rimpar II

0:6

39:44

Torschützenkönig wurde Johan Andersson vom HSC 2000 Coburg II mit 15/6 Toren.

25.07.16

So sieht Handball bisweilen aus, wenn sich die beteiligten Spieler gerade in der ersten Vorbereitungsphase auf die Saison befinden, in der gemeinhin viel Kraft- und Lauftraining auf dem Programm steht. Daher taugte das Turnier um den Keiler-Cup in der Spessarttorhalle, bei dem Ausrichter TSV Lohr Dritter unter sechs Teams wurde und das im Drittligist HSC Coburg II den erwarteten Sieger hatte, nur bedingt als Standortbestimmung mit Blick auf die anstehende Runde.

„Die Arbeit an der Technik und Taktik kommt erst noch“, erklärte Lohrs Coach Bernd Becker, der nach dem Turnier sein Team pünktlich zur Spessart-Festwoche in eine einwöchige Trainingspause schickte. Er ergänzte: „In erster Linie war's eine Willensache. Und was das Körperliche betrifft, müssen wir uns vor anderen Mannschaften nicht verstecken.“

Bis auf den an der Leiste verletzten Torwart Manuel Prokscha hatte Becker seinen kompletten Kader für die am 17. September mit einem Auswärtsspiel in Günzburg beginnende Bayernliga-Saison eingesetzt. Sogar Rückraumspieler Janis Gremzde erhielt nach mehrmonatiger Verletzungspause etwas Einsatzzeit. Rückkehrer Zoltan Ferencsik – er kam vom TSV Partenstein – konnte nur bei einem Spiel dabei sein, weil den Kreisläufer als Wirt des Frammersbacher Schwimmbad-Restaurants an diesem warmen Sommersamstag berufliche Verpflichtungen riefen.

Insgesamt verdiente sich der Turnierauftritt des Bayernliga-Aufsteigers Lohr das Prädikat „ordentlich“. Zum Vorrunden-Auftakt beim 13:9 über den Landesligisten HSG Lauf/Heroldsberg stimmte zuvorderst das Defensivverhalten auf Seiten des Ausrichters. Richtig couragiert dann der Auftritt gegen Drittligist Coburg II, der zwar 16:17 verloren ging, bei dem aber bis 60 Sekunden vor Schluss der Finaleinzug noch in Reichweite war. Becker hatte gegen die Bundesliga-Reserve einiges ausprobiert. Zum Beispiel das Einwechseln eines siebten Feldspielers gegen einen Torwart bei eigenem Ballbesitz. Das brachte die Coburger Deckung in Schwierigkeiten, Lohr kam immer wieder über den Rückraum oder den Kreis zu Chancen. „Dafür, dass wir das vorher nur zweimal geübt haben, hat das schon richtig gut geklappt“, so Becker. Gleichwohl weiß der Coach auch, dass er sich für das Offensivspiel noch einiges wird einfallen lassen müssen. Zwar ist mit Bohuslav Zeleny ein beweglicher und wurfstarker Rückraumspieler vom Bayernligisten DJK Waldbüttelbrunn zurückgekehrt. Allerdings spielt der TSV-Rückraum nach Fabian Zehnters berufsbedingtem Abgang in der neuen Runde ohne Linkshänder, was die taktischen Möglichkeiten erheblich einengt. Zudem haben es Werfer wie Lukas Horky in der höchsten Spielklasse im Freistaat wohl mit stärkeren Torhüters zu tun als zuletzt in der Landesliga.

In die Pause mit Erfolgserlebnis

Doch an Lösungen für diese Probleme will Bernd Becker mit seinen Spielern arbeiten, wenn in der Augustwoche das Training wieder beginnt. In die Pause gingen die Handballer jedenfalls mit einem Erfolgserlebnis. Das Spiel um Platz drei gewannen sie gegen den vom früheren Waldbüttelbrunner Karoly Kovacs trainierten badischen Oberligisten TV Hardheim mit 17:12.

U. Sommerkorn

Vorrunden-Gruppe A

TSV Lohr – HSG Lauf/Heroldsberg 13:9 HSG Lauf/Heroldsberg – HSC Coburg II 12:18 TSV Lohr – HSC Coburg II 16:17

1. HSC Coburg 4:0 35:28

2. TSV Lohr 2:2 29:26

3. HSG Lauf/Heroldsberg 0:4 21:31

Vorrunden-Gruppe B

DJK Rimpar II – TV Hardheim 12:13 TV Erlangen-Bruck – TV Hardheim 18:10 DJK Rimpar II – TV Erlangen-Bruck 11:13

1. TV Erlangen-Bruck 4:0 31:21

2. TV Hardheim 2:2 23:30

3. DJK Rimpar II 0:4 23:26

Spiel um Platz 5

HSG Lauf/Heroldsberg – Rimpar 18:16

Spiel um Platz 3

TSV Lohr – TV Hardheim 17:12

Finale

HSC Coburg II – TV Erlangen-Bruck 21:16

Torschützenkönig des Turniers:

Johan Andersson (15/6), HSC Coburg II

Quelle: Main-Post

Historie

Jahr

Turniersieger

1994

TV Großenlüder

1995

TSV Lohr

1996

HG Erlangen

1997

TV Kirchzell

1998

TSV Lohr

1999

TSV Lohr

2000

TV Königshofen/S.

2001

TSV Lohr

2002

DJK Waldbüttelbrunn

2003

DJK Waldbüttelbrunn

2004

HG Kunstadt

2005

DJK Waldbüttelbrunn

2006

nicht ausgetragen

2007

TSV Lohr

2008

TSV Rödelsee

2009

TV Groß-Umstadt

2010

TSV Rödelsee

2011

TSV Rödelsee

2012

DJK Waldbüttelbrunn

2013

nicht ausgetragen

2014

SG DJK Rimpar II

2015

HSG Wettenberg

2016

HSC 2000 Coburg II