Spieler/in des Monats

Hier veröffentlichen wir immer zum Ende eines Monats den Spieler/in des Monats aus den Aktiven- und Jugendmannschaften.

Getroffen wird diese Wahl durch eine Ethikkommission, dessen Entstehung und Zusammensetzung im nebenstehenden Beitrag ausführlich erläutert wird.

(es darf geschmunzelt werden)


Monat Oktober

Dominik Nannis - Herren 3

Dominik Nannis - Herren 3

"Domme" erzielte mit der Schlusssirene am 19.10.19 den 35:34 Siegtreffer gegen die HG Maintal 2. Abgezockt behielt der ehemalige A-Jugend Bayernligaspieler die Nerven. Zudem reist "Domme"  zu jedem Spiel aus Darmstadt an um seinem TSV Lohr weiterhin die Treue zu halten.

Isabel Kohl - weibliche C-Jgd.

Isabel Kohl - weibliche C-Jgd.

Isabel hat sich im C-Jugendspiel am 06.10.19 gegen die TG Würzburg wegen des Ausfalles der etatmäßigen Torhüterin ins Tor gestellt. Beim 15:15 hatte sie maßgeblichen Anteil daran das die weibliche C-Jugend einen Punkt holte.

Monat November

Monat Dezember

Monat Januar

Monat Februar

Monat März

Monat April

Entstehung und Zusammensetzung

Die Entstehung

Ihre Anfänge nahm die Kommission bereits in der Weimarer Republik. Unmittelbar nach dem Kapp-Putsch waren die Lohrer Handballfreunde bemüht, eine Institution ins Leben zu rufen, welche ethisch höhere Ziele verfolgte, als schnöden Punktgewinn.

Durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten und die später folgenden Kriegswirren geriet die Kommission jedoch bald in Vergessenheit.

Wackeren Männern  war es zu verdanken das die Kommission wenige Jahre nach Kriegsende wieder auferstehen konnte.

Die damals nur 12-köpfige Kommission, welche nur aus Männern bestand, machte es sich zur Aufgabe, in schwierigen Situationen Entscheidungen zu fällen.

Fragen wie, ist das Tragen von pinkfarbenen Stutzen in Zeiten eines gültigen Paragrafen 175 angemessen? Oder etwa, ist es einem aus der sowjetisch besetzten Zone geflohenen Spieler zumutbar, das Schafkopfspiel mit fränkischen Blatt zu erlernen. Keine einfachen Fragen in einer Zeit, als die Bälle noch aus Stein und Gummistiefel, zumindest in Rimpar, noch auch Holz waren.

Aber was hatten wir wir denn schon nach dem Krieg !

Frauen in der Kommission

Inspiriert von dem 1968 in West-Berlin gegründeten Aktionsrat zur Befreiung der Frauen, entstand eine feministische Gruppe bestehend von Lohrer Handballfrauen, außerhalb der Kommission.

Zur Berühmtheit erlangte es diese Gruppe, indem sie die Damenmannschaft inspirierte, erstmals nicht mehr in Frotteehöschen, sondern in Männerhosen zu den Spielen anzutreten. Anhaltende Proteste und ein immer mehr zunehmender sozialer Druck veranlasste die Kommission nach langen Diskussionen erstmals Frauen aufzunehmen. Allerdings nur in Beratender Funktion ohne aktives Stimmrecht. Als die Proteste nicht abebbten, wurde weitere zwei Jahre später mit knapper Mehrheit das Stimmrecht für Frauen beschlossen.

Fragestellungen wie, ist der Schlachtruf "Wir sind ein Team" in Mezzosopran zwingend notwendig, konnten fortan zügiger beantwortet werden.

Seit Mitte der 90er Jahre ist die nunmehr 24-köpfige Kommission paritätisch besetzt.

Die Zusammensetzung

Die Kommission setzt sich seit 1999 wie folgt zusammen:

Vier aktive/passive Spieler/innen

Vier Vertreter der größten Religionsgemeinschaften innerhalb des Freistaates Bayern

Vier Vertreter aus der regionalen Industrie und Handel sowie der Waffenlobby e.V.

Zwei domestizierten Spessarter Wildschweinen

Schneewittchen und die sieben Zwerge

dem jährlich neu zu bestimmenden Schirmherrn

und dem ständigen Vertreter Ludwig Scheiner

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