Auf der Euphoriewelle nach Regensburg

27.09.19

Hier noch im Lohrer Trikot: Steffan Meyer (links) wird am Samstagabend für die SG Regensburg gegen seinen Ex-Verein auflaufen. Foto: Yvonne Vogeltanz

SG Regensburg – TSV Lohr

(Samstag, 19 Uhr, Kerschensteiner-Halle)

Zwei Spiele, zwei Siege: Der Rundenstart beim TSV Lohr (2./4:0) sorgt für Hochstimmung. Zwei gewonnene Spiele zum Auftakt, das gab es zuletzt in der Saison 2009/10. Am Samstagabend nach dem 23:16-Erfolg über die TG Heidingsfeld feierte das heimische Publikum das TSV-Team mit stehenden Ovationen, die Tribüne in der Spessarttorhalle war mit 700 Zuschauern proppenvoll. "Das war schon sehr euphorisch", räumt Spielertrainer Maximilian Schmitt ein, doch er ergänzt: "Wir gehen vernünftig damit um."

Dass die Lohrer Spieler nicht übermütig werden, dafür sorgen schon die Mühen des Alltags. Während der Woche litten fünf Akteure aus Schmitts Aufgebot an Erkältungskrankheiten und mussten aussetzen, doch der Spielertrainer geht davon aus, dass alle dabei sein werden, wenn am Samstagabend in der Kerschensteiner-Halle bei der SG Regensburg (8./2:2) Anwurf ist. Gebraucht werden dürften sie dort allemal. "Das wird mit Abstand der schwerste Gegner, mit dem wir es bisher zu tun hatten", macht der Lohrer Spielertrainer klar.

Konstantin Singwald und Steffan Meyer als Zugänge

Zwar haben die Gastgeber aus der oberpfälzischen Bezirkshauptstadt jüngst beim 30:31 im ostbayerischen Duell in Landshut ihre erste Saison-Niederlage bezogen, dennoch werden die Regensburger hoch gehandelt. Das liegt nicht zuletzt an zwei Neuzugängen, die den Lohrern ziemlich gut bekannt sein dürften. Zum einen stieß Rückraumspieler Konstantin Singwald zu den Oberpfälzern, mit dem Maximilian Schmitt vergangene Saison noch die Rückraumachse beim HSC Bad Neustadt gebildet hat. Zum anderen heißt der neue SG-Spielmacher Steffan Meyer. Der spielte in der Saison 2014/15 in Lohr und trug zuletzt das Trikot des TV Erlangen-Bruck in der Dritten Liga. "Beide sind sehr, sehr gute Spieler. Fast zu gut für diese Klasse", sagt Lohrs Spielertrainer über Singwald und Meyer.

Und dennoch hat Maximilian Schmitt beim Videostudium einige Dinge bei den Regensburgern ausgemacht, bei denen seine Mannschaft ansetzen kann. Möglicherweise ist es die Defensive der Gastgeber, die mit bislang 29,5 Gegentoren im Schnitt nicht unbedingt zu den stärksten der Klasse zu zählen scheint. "Es muss alles passen, wenn wir eine Chance haben wollen", sagt Maximilian Schmitt. Doch wenn alles passen sollte am Samstagabend, kann es gut sein, dass es mit der Euphorie in Lohr noch etwas weitergeht.

U. Sommerkorn

Quelle: Main-Post

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