Der TSV Lohr vor dem nächsten Schachspiel?

DJK Waldbüttelbrunn – TSV Lohr (Samstag, 19.30 Uhr, Ballsporthalle)

Derbys zwischen der DJK Waldbüttelbrunn (2./25:3) und dem TSV Lohr (11./8:20) waren in jüngerer Vergangenheit selten sportlichen Leckerbissen. In den letzten fünf Vergleichen fielen im Schnitt weniger als 41 Treffer und niemals mehr als insgesamt 45 Tore. Das Auftreten der Kontrahenten erinnerte bisweilen an Schachspieler, die jeden Zug des Kontrahenten schon im Voraus erahnten und die keinen mehr überraschen konnten. Aber das ist offensichtlich so, wenn sich die Gegner in- und auswendig kennen. Schließlich trafen die unterfränkischen Kontrahenten in den letzten 16 Bayernliga-Spielzeiten 26-mal aufeinander.

Er war oft in den Derbys gegen Waldbüttelbrunn ein entscheidender Faktor: Lohrs Torwart Tamas Szabo Foto: Yvonne Vogeltanz

Szabos starke Vorstellungen

„Wie das Spiel am Samstag laufen wird, wird sich zeigen. Vieles hängt von der Tagesform ab“, betont Lohrs Trainer Mirko Pesic. Für sein vom Abstieg bedrohtes Team spricht, dass es mit dem kroatischen Kreisläufer Ivan Majic in der Winterpause Verstärkung erhalten und sich zum Rückrundenauftakt beim 30:26-Sieg über Bayreuth Selbstvertrauen geholt hat. Und auch der Umstand, dass TSV-Torhüter Tamas Szabo die Waldbüttelbrunner Werfer immer wieder vor große Probleme stellte, dürfte den Lohrern Mut machen.

Diverse Absenzen

Gleichwohl sagt Mirko Pesic mit Blick auf die Trainingseinheiten unter der Woche: „Euphorisch war die Stimmung nicht.“ Das lag daran, dass die Trainingsgruppe wegen beruflich bedingter Absenzen und Blessuren diverser Spieler etwas deziminiert war. Doch der TSV-Coach betont: „Ich gehen davon aus, dass wir am Samstag komplett sein werden.“

Das wird auch nötig sein, denn die Gastgeber stellen das einzige Team der Liga, das Spitzenreiter HSC Bad Neustadt noch abfangen könnte. Zudem hat Waldbüttelbrunn in dieser Saison in eigener Halle noch keinen Punkt abgegeben. Und auch DJK-Trainer Dusan Suchy steht voraussichtlich der komplette Kader zur Verfügung. Kapitän Manuel Feitz kommt am Freitag von einer Schulskifreizeit zurück, Andreas Paul dürfte seine Bauchmuskelquetschung bis zum Anwurf auskuriert haben.

U. Sommerkorn

Quelle: Main-Post

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