Die Defensive trägt Lohrer Hoffnungen

21.09.18

TSV Lohr – DJK Waldbüttelbrunn

(Samstag, 19.30 Uhr, Spessarttorhalle)

Der TSV Lohr (10./0:2) war schon unter günstigeren Voraussetzungen ins Derby gegen die DJK Waldbüttelbrunn (3./2:0) gegangen als am Samstag. Mit Lorenz Schmitt (Bruch des Handgelenks), Benjamin Horn (Bruch der Rippe) und Ferdinand Schmitt (Urlaub) fehlt eine ganze Abteilung an Akteuren, die eigentlich fürs Tempospiel zuständig ist. Zudem ist Topwerfer Bohuslav Zeleny nach seiner Erkrankung noch nicht ganz fit. Ferner wird Mark Hartig in der zweiten Mannschaft spielen, die parallel ein Bezirksoberliga-Derby in Partenstein zu bestreiten hat.

In den letzten Derbys gegen Waldbüttelbrunn stets stark: Keeper Tamas Szabo vom TSV Lohr. Foto: Yvonne Vogeltanz

Nach Lohr reist die DJK Waldbüttelbrunn als einer der Anwärter auf den Bayernliga-Titel. „Wer Favorit in diesem Spiel ist, darüber brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Aber in solchen Derbys ist es oft nicht die spielerische Klasse, die den Ausschlag gibt“, erklärt Lohrs Trainer Bernd Becker. Dabei dürfte er an die Vergleiche der Vorsaison denken, die beide 22:22 endeten. Und auch an das Derby im April 2017 in Waldbüttelbrunn, das Beckers Team 19:17 gewann. Es war der erste Lohrer Sieg über den unterfränkischen Rivalen nach über fünf Jahren. „Wichtig wird, eine gute Abwehr gestützt auf eine starke Torhüterleistung zu stellen“, so der TSV-Trainer. In den letzten drei Vergleichen tat sich der DJK-Angriff enorm schwer mit Tamas Szabo im Lohrer Tor. So hatte der Ungar in diesen Partien großen Anteil daran, dass die Lohrer punkteten.

Seit 10. Februar ungeschlagen

Gleichwohl herrscht Vorfreude bei den Gästen. „Wir haben in dieser Saison zwar viele Highlights. Dieses Duell ist aber schon etwas Besonderes – gerade auch wegen der kurzen Anreise und der guten Stimmung auf der Tribüne,“ sagt DJK-Trainer Dusan Suchy. „Die Lohrer sind auf uns stets perfekt vorbereitet, weshalb es in den letzten Jahren eigentlich immer eine zähe Angelegenheit war. Ein vorzeitiges Abhaken des Spiels wie zum Auftakt dürfen wir uns gegen erfahrene Mannschaften nicht leisten“, betont Suchy, dessen Sieben saisonübergreifend seit dem 10. Februar unbesiegt ist. Bei den Gästen steht hinter dem angeschlagenen Kapitän und Spielmacher Manuel Feitz ein Fragezeichen. „Doch Manu will und wird auf jeden Fall mitfahren. Er ist auch abseits des Feldes sehr wichtig für die Jungs“, weiß Suchy. Seinen Part auf der Platte habe Neuzugang Andreas Paul zuletzt ordentlich ausgefüllt.

U. Sommerkorn

Quelle: https://www.mainpost.de/sport/mainspessart/Die-Defensive-traegt-Lohrer-Hoffnungen;art798,10064076

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