Fünf Gründe, die für einen Aufwärtstrend sprechen

10.01.20

Führungskraft: Lohrs Spielertrainer Maximilian Schmitt.

Foto: Yvonne Vogeltanz

14 Bayernliga-Spiele stehen im neuen Jahr für die Handballer des TSV Lohr (8./14:10) noch an. Die Heimpartie gegen HT München (10./9:15) an diesem Samstag (Anwurf 19.30 Uhr, Spessarttorhalle) ist für sie die letzte Rückrunden-Begegnung. Die Perspektiven für das Team um Spielertrainer Maximilian Schmitt für den Rest der Saison sind nicht schlecht. Ende der vergangenen wäre es fast abgestiegen, nun aber rangiert es im gesicherten Mittelfeld. Fünf Gründe, warum sich die positive Entwicklung der Lohrer auch im neuen Jahr fortsetzen dürfte.

Die Vorbereitung

Im Sommer waren die Spieler von Maximilian Schmitt enorm fleißig, viele sprachen von der intensivsten Saisonvorbereitung, die sie je mitgemacht hatten. Das wirkte sich positiv aus: Das TSV-Team holte im ersten Saisonabschnitt 14 von 24 möglichen Punkten. Und auch die Vorbereitung auf den zweiten Teil der Runde verlief zur Zufriedenheit des Spielertrainers. "Die Jungs hatten über die Feiertage keine Pause. Sie haben zunächst ein individuelles Lauf- und Kraftprogramm mitbekommen", so Maximilian Schmitt. Am 3. Januar stieg das Team wieder ins Mannschaftstraining ein, am 4. Januar folgte ein gemeinsamer Übungstag mit dem Drittligisten TV Kirchzell. Seit dieser Woche läuft der Trainingsbetrieb wieder normal.

Die personelle Situation

In den ersten zwölf Saisonspielen ist der TSV Lohr von schwereren Verletzungen verschont geblieben. Auch vor dem ersten Spiel des Jahres 2020 gibt es kaum personelle Probleme. Lediglich Lorenz Schmitt laboriert an Knieproblemen. Wenn der Allrounder ausfallen sollte, rückt Nachwuchsakteur Theo Röder ins Aufgebot.

Der Spielplan

Lohr startet mit zwei Heimspielen ins neue Jahr: Zunächst an diesem Samstag gegen HT München, eine Woche später kommt der TSV Friedberg. Beides Teams, die in dieser Saison nicht zurechtkommen und gegen die die Lohrer durchaus an die Erfolge vor der Weihnachtspause anknüpfen können. Bei den Münchnern hat es in der laufenden Runde bereits einen Trainerwechsel gegeben: Für Bernhard Karg übernahmen Thomas Schibschid und Friedrich Stoller. Allerdings hat das Team aus dem Münchner Süden durchaus Potenzial und mit Martin Dauhrer einen dynamischen Spielmacher sowie mit Nicolas Gräsl (früher Rimpar) und Sebastian Schmidt (früher Bayreuth) zwei starke Kreisläufer.

Das Selbstvertrauen

Die Erfolge der letzten Monate haben dafür gesorgt, dass die Lohrer in aller Regel mit breiter Brust auftreten. Dass das Selbstvertrauen da ist, zeigte sich nicht zuletzt in engen Spielen. Alle vier Lohrer Partien, bei denen der Abstand zwischen den Kontrahenten drei Tore oder weniger betrug (in Friedberg, in Rimpar und in Anzing sowie gegen Günzburg) betrug, gewann das TSV-Team.

Der Wille zur Weiterentwicklung

Wenn jemand gut spielt, bleibt das in der Regel nicht unbemerkt. Nach dem guten Lohrer Saisonstart legte sich die Konkurrenz vielfach Strategien zurecht, um dem TSV-Team das Leben schwer zu machen. Oft zielten diese darauf, Maximilian Schmitt und Jannik Schmitt im Rückraum sowie Carlos Prieto am Kreis aus dem Spiel zu nehmen. Und Konkurrenten wie Regensburg, Waldbüttelbrunn oder Bayreuth hatten Erfolg damit. Doch Spielertrainer Schmitt bereitet dies keineswegs Kopfzerbrechen: "Wir können daran wachsen und uns weiterentwickeln." In solchen Situationen sollten Spieler wie Markus Seltsam, Fabian Zehnter oder Lorenz Schmitt mehr Verantwortung übernehmen. "Die Jungs sind lernwillig. Sie werden diesen Schritt nach vorne machen", sagt Maximilian Schmitt, der an eine Weiterentwicklung seiner Akteure glaubt.

U. Sommerkorn

Quelle: Main-Post

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