Lohr bangt um Ivan Majics Einsatz

22.03.19

Sorge um den Abwehrchef und Antreiber: Lohrs Ivan Majic droht am Samstag auszufallen. Foto: Yvonne Vogeltanz

VfL Günzburg – TSV Lohr (Samstag, 19.30 Uhr)

Seit Ivan Majic in der Winterpause seinen Dienst beim TSV Lohr (10/16:24) angetreten hat, ist vieles besser geworden beim Handball-Bayernligisten. Das Team hat fünf von sieben Spielen gewonnen, sich vom Tabellenplatz zwölf auf Rang zehn verbessert und besitzt nun gute Chancen, den Klassenerhalt am Saisonende noch zu schaffen.

Zentrale Figur im Spiel

Auch die individuellen Werte des kroatischen Kreisläufers unterstreichen, dass er zu einer enorm wichtigen Figur im TSV-Team geworden ist. 28 Treffer hat der 22-Jährige in den sieben Partien erzielt, mit ihm im Abwehrzentrum haben die Lohrer im Schnitt nur noch 23,9 Tore kassiert, in den 13 Spielen vor Majics Wechsel nach Lohr waren es 25,7 gewesen. Deshalb ist es kein Wunder, dass es TSV-Trainer Mirko Pesic Sorgen bereitet, dass sein kroatischer Landsmann beim Auswärtsspiel in Günzburg (3./25:15) auszufallen droht: „Er ist ein ganz wichtiger Spieler“, sagt der Coach über seinen Kreisläufer. Doch der hat beim jüngsten 27:23-Heimsieg über den TSV Haunstetten eine Rippenprellung davongetragen.

Auch Einsatz von Markus Seltsam fraglich

„Ivan hat sich zu Beginn der Woche kaum bewegen können. Er hat nicht trainiert“, erklärt Trainer Pesic. Ob der Kreisläufer in Günzburg eingesetzt werden könne, entscheide sich erst sehr kurzfristig. Gleiches gilt für Rückraumspieler Markus Seltsam, der zuletzt mit Fieber im Bett lag und bei dem es noch nicht absehbar ist, wann er wiederhergestellt sein wird.

Gut besuchte Halle

Einen starken Kader hätten die Lohrer dringend nötig, wenn sie beim Tabellendritten in Günzburg etwas holen wollen. Die schwäbischen Gastgeber spielen eine ähnlich offensive und körperlich ausgerichtete 3:2:1-Deckung wie der jüngste Gegner aus Haunstetten. „Und in der Offensive sind sie noch stärker“, sagt Pesic über den früheren Bundesligisten.

Dazu kommt der Umstand, dass die Günzburger Halle an der Rebaystraße neben den Spielstätten in Bad Neustadt und Lohr zu den am besten besuchten der Bayernliga zählen. Doch das bereitet Mirko Pesic keine Sorgen: „Hier in Deutschland ist es doch in den Hallen friedlich. In meiner Heimat ist das oft etwas anders“, berichtet der Coach, dass Gästespieler in Kroatien häufiger Gegenstand von unflätigen Beschimpfungen oder körperlichen Bedrohungen seien. Deshalb sei das Auswärtsspiel in Günzburg auch ein Grund zur Vorfreude. Und das unabhängig davon, ob Ivan Majic oder Markus Seltsam nun spielen könnten oder nicht.

U. Sommerkorn

Quelle: Main-Post

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