Lohrer bangen um ihre beiden Torhüter

05.03.20

Zuletzt stark, unter der Woche krank: Torhüter Tamas Szabo vom TSV Lohr. Foto: Yvonne Vogeltanz

Tom Scheiner leidet an einer Gehirnerschütterung, Tamas Szabo liegt mit Fieber im Bett. Und der Spielertrainer spricht vor der Partie in Fürstenfeldbruck klare Worte.

Beim Montagstraining herrschte Gesprächsbedarf bei den Bayernliga-Handballern des TSV Lohr (5./22:12). Maximilian Schmitt thematisierte noch einmal den Auftritt seines Teams zwei Tage zuvor beim 25:23-Sieg über die SG DJK Rimpar II, nach dem der Spielertrainer ziemlich ungehalten gewesen war. Zwei Tage später war's dann nicht ganz so emotional. "Ich habe in ruhigem Ton vorgetragen, was mir nicht gefallen hat. Vor allem unser Auftreten habe ich bemängelt", so der 28-Jährige, der seinem Team direkt nach dem Spiel fehlende Ballsicherheit, schwaches Zweikampfverhalten sowie häufiges Diskutieren untereinander und mit den Schiedsrichterinnen vorgehalten hatte. "Ich hoffe, dass das in dieser Form das letzte Mal vorgekommen ist", betonte Schmitt vor dem Spiel seines Teams beim TuS Fürstenfeldbruck II (Samstag, 17 Uhr).

Die Ansprache schien Wirkung gezeigt zu haben. "Das war danach ein deutlich anderes Verhalten im Training als in den zwei Wochen zuvor", so Schmitt. Eine verbesserte Einstellung sei mit Blick auf die Partie bei der Fürstenfeldbrucker Drittliga-Reserve (13./5:29) auch nötig. Die Oberbayern sind zwar Schlusslicht, haben aber in der Rückrunde Boden auf die Nichtabstiegsplätze gutgemacht. Erschwerend für die Lohrer kommt hinzu, dass direkt im Anschluss an die Bayernliga-Partie die erste Fürstenfeldbrucker Mannschaft spielt und die Gastgeber so alle U-23-Akteure aus dem Drittliga-Kader auch bei der Reserve einsetzen können. Also ein Vorteil für die Hausherren, die im Hinspiel bei der 24:30-Niederlage in Lohr lange mithielten, aber am Ende für die damals zu geringe Breite ihres Kaders büßen mussten.

Auf Lohrer Seite gibt es zudem ein Problem mit den Torhütern. Tom Scheiner musste während der Woche mit einer Gehirnerschütterung pausieren, die er bei einem Gesichtstreffer des Rimparers Julius Weinhardt erlitten hatte. Der am Samstag so starke Tamas Szabo lag unter der Woche mit Fieber im Bett. "Ich gehe davon aus, dass beide Torhüter am Wochenende spielen können", so Maximilian Schmitt. Sollte einer der Keeper ausfallen, rückt Fabian Gowor aus der zweiten Mannschaft nach.

U. Sommerkorn

Quelle: Main-Post

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