Lohrer zeigen eine Reaktion

08.03.20

In einem homogenen Lohrer Team mit sieben Toren erfolgreichster Werfer: Jannik Schmitt. Foto: Lohrerhandballer

TuS Fürstenfeldbruck – TSV Lohr 25:31 (11:14)

Beim Erfolg in Fürstenfeldbruck besinnen sich die TSV-Handballer auf in dieser Saison oft gezeigte Tugenden.

Es geht also doch besser: Der TSV Lohr landete beim TuS Fürstenfeldbruck II einen wenig gefährdeten Start-Ziel-Sieg und steigerte sich gegenüber dem jüngsten Heimspiel, nach dem Spielertrainer Maximilian Schmitt trotz eines 25:23-Sieges über die Rimparer Reserve heftige Kritik an seinen Handballern geübt hatte. "Wir haben eine Reaktion gezeigt. Ich bin stolz auf die Jungs. Das ist die Art und Weise, wie wir uns präsentieren wollen", betonte Schmitt nach dem Sieg beim Schlusslicht in Fürstenfeldbruck, das allerdings zuletzt mit einigen Erfolgen hatte aufhorchen lassen.

Dabei waren die Voraussetzungen für die TSV-Mannschaft gar nicht so günstig gewesen: Jonas Scheiner war kurzfristig ausgefallen, Kevin Gehl und Keeper Tamas Szabo beschränkten sich, weil sie angeschlagen bzw. nicht völlig gesund waren, auf Kurzeinsätze. Dennoch oder vielleicht sogar deswegen begannen die Lohrer enorm konzentriert und eroberten in der eigenen Abwehr eine Reihe von Bällen, denen sie einfache Tore folgen ließen. Einem Durchhänger kurz vor der Pause, den die gastgebenden Drittliga-Reserve nutzte, um heranzukommen, ließen die Gäste einen 7:0-Lauf kurz nach dem Wechsel folgen. So führten sie nach 40 Minuten mit 19:12 und hatten die Begegnung vorentschieden. Der Rest war dann Schaulaufen für die Lohrer, die beim Erfolg in Oberbayern kämpferische Tugenden zeigten, die ihnen in dieser Runde einen Platz in der oberen Tabellenhälfte beschert hatten.

"Es zeigt sich, dass es sich auszahlt, wenn man unter der Woche im Training konzentriert arbeitet", stellte Maximilian Schmitt hernach fest. Besonders gefiel dem 28-Jährigen der Umstand, dass sich fast alle seine Feldspieler in die Torschützenliste eintrugen.

Lust auf die restlichen Saisonspiele

Sechs Rundenspiele hat seine Mannschaft noch vor sich, in denen sie jenseits von Aufstiegshoffnungen und Abstiegssorgen antritt. Für die Motivation der Spieler ist solch eine Situation nicht unbedingt einfach. Doch der Lohrer Spielertrainer macht klar: "Wir haben Lust auf diese Spiele." Den Beweis für diese Aussage kann sein Team am kommenden Samstag, 14. März, antreten, wenn der HSC Coburg II mit dem früheren Lohrer Ferdinand Schmitt in der Spessarttorhalle zu Gast ist.

U. Sommerkorn

Statistik

Fürstenfeldbruck: Domuratzki – Urban 6/2, Daschevski 1, Gottschall, B, Hagitte 7, Fuchs 1, Mignon 1, Schwagerus 3, Newel 5, Jörges, Wanie 1, Brockstedt, Schneck, V. Hagitte.

Lohr: T. Scheiner (1. – 45.), Szabo (45. – 60.) – Seltsam 5, M. Schmitt 5/1, Röder 4, J. Schmitt 7/1, Prieto 2, Born 1, Horn 4, Gehl, Horky 3.

Schiedsrichter: Güßregen/Murrmann (Nürnberg).

Zeitstrafen: 2:5.

Siebenmeter: 3/2. – 3/2.

Zuschauer: 100.

Spielfilm: 2:3 (6.), 4:11 (15.), 8:14 (28.), 12:14 (31.), 12:19 (40.), 17:21 (44.), 20:26 (51.).

Quelle: Main-Post

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