Mirco Pesic muss Abwehr neu aufstellen

TSV Lohr – DJK Rimpar II

(Samstag, 19.30 Uhr, Spessarttorhalle)

Ein wenig Kreativität braucht Mirko Pesic vor dem unterfränkischen Duell mit der Rimparer Zweitliga-Reserve (3./24:10) schon. Denn der Trainer des TSV Lohr (11./10:24) muss sich eine neue Abwehrformation zusammenbasteln. Neben Janis Gremzde, der aus beruflichen Gründen fehlt, ist nämlich aller Voraussicht nach auch Lukas Horky nicht dabei. Er laboriert weiter an einer Entzündung im Fuß.

Einer der Abwehrspezialisten im Lohrer Team, auf die es ankommen dürfte: Jonathan Born Foto: Foto: Yvonne Vogeltanz

Neue Hoffnung

Mit dem Letten und dem Tschechen fallen den Lohrern zwei erfahrene Spieler aus, die zudem hohe Qualität in der Defensive besitzen. Und gerade die Abwehr war ein wesentlicher Faktor dafür, dass das TSV-Team die letzten drei Heimspiele gewonnen und neue Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft hat. In Anbetracht der Personalsituation dürften nun wohl auf Ivan Majic, Jonathan Born oder vielleicht sogar auf Linksaußen Jakob Röder längere Arbeitszeiten in Deckungszentrum zukommen.

Gäste ohne Nicolas Gräsl

Die Ausfälle sorgen nun dafür, dass bei den Gastgebern die Stimmung vor dem Derby nicht eben euphorisch ist. Da tröstet es Pesic wenig, dass auch die Gäste einen Leistungsträger ersetzen müssen. Rimpars Kreisläufer Nicolas Gräsl, ein Akteur, der von seinen Mitspielern immer wieder gesucht wird, weilt aus beruflichen Gründen in der Türkei.

„Wir müssen auf uns schauen“, sagt Mirko Pesic auf die Absenz Gräsls angesprochen. Gleichwohl weiß der TSV-Coach, dass die Rimparer Reserve mit dem Ex-Lohrer Maximilian Wirth einen schnellen und technisch anspruchsvollen Handball spielt und eine starke Deckung stellt. Zudem zählt DJK-Keeper Markus Leikauf zu den besten Torhütern der Liga.

Hoffen auf den Heimvorteil

Spezielle Hoffnung setzt Mikro Pesic auf die Heimatmosphäre in der Spessarttorhalle: „Die Unterstützung der Zuschauer hilft uns. Vor allem den jungen Spielern tut das gut.“ Auch Rimpars Co-Trainer Martin Gräsl freut sich auf die Stimmung in der Halle: „Das ist schon etwas Besonderes.“ Er betont ferner: „Der Gegner braucht die Punkte sicherlich dringender. Trotzdem wollen wir natürlich auch dieses Spiel gewinnen.“

Die Bilanz spricht übrigens gegen die Gastgeber: In den sieben bisherigen Liga-Duellen gab es fünf DJK-Siege, ein Remis und nur einen Lohrer Erfolg.

U. Sommerkorn

Quelle: Main-Post

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