Waldbüttelbrunn nach Sieg in Lohr auf Drittliga-Kurs

Die Hausherren scheitern bei ihrer 21:26 (11:10)-Heimniederlage an der Cleverness der Gäste aus Waldbüttelbrunn und an deren starkem Torhüter Max Feuerbacher. 

09.04.22

Foto: Yvonne Vogeltanz | Waldbüttelbrunns Tobias Glöggler (links) packt gegen den Lohrer Jannik Schmitt zu.

Die DJK Waldbüttelbrunn geht als Erster der Vorrundengruppe Nordwest mit den besten Chancen in die Aufstiegsrunde der Handball-Bayernliga und besitzt nun gute Chancen auf den Drittliga-Aufstieg. Am Freitagabend bezwang das Team aus dem Landkreis Würzburg in der Lohrer Nägelseehalle die gastgebenden TSV-Handballer mit 26:21 (10:11).

Starker Max Feuerbacher im Waldbüttelbrunner Tor

"Waldbüttelbrunn hat verdient gewonnen", gab auch der Lohrer Spielertrainer Maximilian Schmitt zu. Sein Team konnte sich in der letztlich entscheidenden Phase Mitte der zweiten Hälfte, als der Gast sich langsam absetzte, nicht mehr gegen die starke Deckung der Waldbüttelbrunner durchsetzen.

Zudem hatten die Gäste mit Max Feuerbacher einen Torhüter zwischen den Pfosten, der das Duell mit den Lohrer Schlussmännern Tom Scheiner und Tamas Szabo klar gewann. "Wir haben zu viele einfache Tore gekriegt. Auf der Torhüterposition hatte der Gegner diesmal einen Vorteil", sagte Schmitt.

Max Feuerbacher gibt Komplimente an die Abwehrspieler weiter

Der nach dem Schlusspfiff von seinen Teamkollegen gefeierte DJK-Keeper gab die Komplimente artig an seine Teamkollegen zurück: "Wenn die Abwehr so steht wie heute, fällt es dir auch als Torhüter leichter, ein paar Bälle mehr zu halten", betonte Feuerbacher. Da konnte es seine Mannschaft, die ihre Angriffe stets lang und clever ausspielte, sogar verkraften, dass kaum Tore aus der Fernwurfzone im Rückraum fielen, weil mit Yannick Bardina ein wichtiger Akteur gesperrt fehlte und Jannik Renz sowie Julian Stumpf mit lädierten Schultern beim Werfen sichtbar gehandicapt waren.

Foto: Yvonne Vogeltanz | Kein Durchkommen für Maxi Schmitt

Doch die DJK Waldbüttelbrunn fand andere Wege, um ihre Tore zu erzielen, und bleibt in Bayernliga-Spielen in Lohr seit 18. November 2012 ohne Punktverlust.

Für sie ist die Bayernliga-Vorrunde mit dem Derby bereits beendet. Der TSV Lohr hat noch ein letztes Spiel an diesem Samstag, 9. April, um 20 Uhr beim TV Erlangen-Bruck zu bestreiten, das aber mit Blick auf die Meisterschafts-Play-Offs bedeutungslos ist, weil sich "Bruck" dafür nicht qualifiziert hat und so auch keine Punkte aus den direkten Vergleichen mitgenommen werden können.

Play-Offs beginnen am 30. April

Waldbüttelbrunn, das ist schon sicher, nimmt in die Play-offs eine Bilanz von 7:1 Punkten mit. Bei den Lohrern entscheidet der Spielausgang zwischen dem TSV Haunstetten und der SG DJK Rimpar II am 23. April, ob es 4:4 Punkte (wenn sich Rimpar II dafür qualifiziert) oder 3:5 Punkte (wenn sich Haunstetten qualifiziert) sein werden.

Auf jeden Fall beginnen die Play-offs am Wochenende des 30. April und 1. Mai, wie Spielleiter Klaus-Dieter Sahrmann dieser Redaktion bestätigt hat. An jenem Wochenende und den beiden folgenden spielen Lohrer und Waldbüttelbrunner jeweils gegen die drei erstplatzierten Teams aus der Vorrundengruppe Südost – immer mit Hin- und Rückspiel gegen den selben Gegner an einem Wochenende. Einen verbindlichen Spielplan, so Sahrmann, könne es aber erst nach den letzten Vorrundenspielen am 23. April geben, weil erst danach die endgültige Zusammensetzung dieser Aufstiegsrunde feststeht.

U. Sommerkorn

Quelle: Main-Post

Die Statistik des Spiels

TSV Lohr – DJK Waldbüttelbrunn 21:26 (11:10)

Lohr: T. Scheiner (1.-41.), Szabo (41.-60.) – Schwiederik, Seltsam, M. Schmitt 4, Röder 4, L. Schmitt 1, J. Schmitt 7/2, Born, Wunn, Zehnter 4, Horky 1.

Waldbüttelbrunn: Feuerbacher (1.-60.), Leikauf (1 Siebenmeter) – Elbert, Stumpf 3, Becker, Bötsch 5, Laumer, Glöggler 3, Issing 4, Kwiatkowski 5/2, Renz, Demel, Winheim 2, Meyer 4.

Spielfilm: 2:0 (3.), 2:3 (9.), 4:7 (17.), 10:8 (27.), 10:10 (30.), 11:10 (Halbzeit), 11:12 (33.), 13:12 (35.), 15:15 (40.), 17:28 (47.), 18:22 (54.), 19:25 (59.), 21:26 (Endstand).

Siebenmeter: 3:2 : 2:2.

Zeitstrafen: 2:4.

Schiedsrichter: Hehn/Tauchert (beide Stadeln).

Zuschauende: 400.

Quelle: bhv

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