Wollen eine fröhliche Weihnachtsfeier

20.12.19

Wollen nach zwei Niederlagen in Folge zurück in die Erfolgsspur: Markus Seltsam und sein TSV Lohr.

Foto: Yvonne Vogeltanz

TSV Lohr – TV Erlangen-Bruck

(Samstag, 18.30 Uhr, Spessarttorhalle)

Wie gut die Stimmung auf der Weihnachtsfeier am Samstagabend bei den Spielern der ersten Lohrer Mannschaft (8./12:10) sein wird, hängt nicht unwesentlich vom Ergebnis der vorher stattfindenden Partie gegen den TV Erlangen-Bruck (5./15:7) ab. Bei einem Sieg im letzten Punktspiel des Jahres dürfte das gemeinsame Essen mit dem Frauenteam unter dem Motto "Oh, du fröhliche" stehen. Doch selbst bei einer Niederlage wird beim Lohrer Team der Baum nicht brennen. "Wenn wir gewinnen, dann sind wir mit Blick auf die gesamte bisherige Saison sehr zufrieden. Klappt das nicht, sind wir immer noch zufrieden", beteuert TSV-Spielertrainer Maximilian Schmitt. Schließlich war die TSV-Mannschaft, die er zu Saisonbeginn übernommen hatte, in den vergangenen Spielzeiten zweimal denkbar knapp am Abstieg vorbeigeschrammt. In dieser Runde halten die Lohrer dagegen gebührenden Abstand zur Gefahrenzone der Bayernliga.

Allerdings hatte es in den letzten beiden Spielen für das Lohrer Team Niederlagen gesetzt. "Natürlich wollen wir jetzt gewinnen, um mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause zu gehen", betont Maximilian Schmitt und ergänzt: "Erlangen ist zwar eine robuste und spielstarke Mannschaft. Aber, ich denke, eine Mannschaft, die uns liegt." Denn anders als bei den jüngsten Niederlagen gegen Waldbüttelbrunn und in Bayreuth rechnet Schmitt nicht damit, dass der Gegner mit einer extrem offensiven Abwehr aufwartet, die das Lohrer Spiel ins Stocken bringt.

Jannik Schmitt kehrt ins Team zurück

Bei den Gastgebern hat sich die personelle Lage etwas gebessert, Rückraumspieler Jannik Schmitt ist nach seinem grippalen Infekt wieder einsatzfähig. Ein Fragezeichen steht indes hinter dem Einsatz des Spielertrainers selbst, der schon in Bayreuth nach 20 Minuten wegen Kniebeschwerden vom Feld musste. "Bei mir entscheidet sich die Sache erst nach dem Warmmachen. Dann kann ich sagen, ob es geht", so Maximilian Schmitt.

Allerdings hat auch der Gegner personelle Sorgen: So ist mit Regisseur Philipp Hirning der Taktgeber im Rückraum verletzt. Der flinke Rückraumspieler war so etwas wie der Fixpunkt in der nach dem Drittliga-Abstieg im Frühjahr in Teilen neu zusammengestellten Erlanger Mannschaft. Gleichwohl verfügen die "Brucker" über zahlreiche gut ausgebildete Spieler aus der Handball-Hochburg Erlangen. Eines haben die Gäste den Lohrern auf jeden Fall voraus: Sie haben ihre Weihnachtsfeier bereits hinter sich. Dabei ging's am vergangenen Wochenende in einer Kneipe namens "Pleitegeier" hoch her. Da würden die Lohrer am Samstag beim Feiern nur zu gerne nachziehen.

U. Sommerkorn

Quelle: Main-Post

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