Zu viele Fehler geleistet

24.03.19

VfL Günzburg – TSV Lohr 29:25 (12:9)

Wer beim TSV Lohr nach zuvor drei Siegen in Folge auf eine Fortsetzung der Serie und eine weitere Verbesserung der Situation im Abstiegskampf gehofft hatte, der wurde bitter enttäuscht. Beim früheren Bundesligisten in Günzburg leistete sich die Mannschaft von Trainer Mirko Pesic zu viele Fehler und musste am Ende eine deutliche Niederlage quittieren. "Wir waren indisponiert", gab der Coach nach der Partie zu, nach der sich die Lohrer wohl auf einen Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag einrichten müssen.

Mit sieben Treffer in Günzburg erfolgreichster Lohrer Werfer: Bohuslav Zeleny Foto: Yvonne Vogeltanz

Durchhänger nach einer Viertelstunde

Nur eine Viertelstunde lang hatte seine Mannschaft eine ansprechende Leistung gezeigt, engagiert verteidigt, konzentriert abgeschlossen und die Partie bis zum Stand von 6:6 offengehalten. Dann aber blieben die Gäste neun Minuten lang ohne Tor, so dass Günzburg einen 5:0-Lauf hinlegen konnte. "Wir haben in dieser Phase zwei oder drei Tore nach Abprallern kassiert und noch ein paar Fehler gemacht", berichtete Pesic.

In der Folge lief seine Mannschaft dem Rückstand bis zum Ende vergeblich hinterher. "Wir haben einfach zu viel verworfen", so Pesic und fand für die Darbietung seiner Mannschaft einen Vergleich aus der Welt der Musik. "Und in der zweiten Hälfte hat sich das alles in Orchester ohne Dirigent und ohne Musiker verwandelt." Günzburg habe zwar nach Einschätzung des Coachs seine beste Leistung der letzten Wochen und einen sehr engagierten Auftritt gezeigt, unverwundbar sei der VfL allerdings nicht gewesen. Doch sei seine eigene Mannschaft an diesem Samstag einfach nicht gut genug gewesen, so Pesic.

Verkorkster Abend

Auch das Schiedsrichtergespann, das keine einzige Zeitstrafe gegen Günzburg aussprach, habe es nach Pesics Worten nicht besonders gut mit seinem Team gemeint. "Aber das war nicht der Grund für die Niederlage", ergänzte er. Aber eben noch ein weiterer Faktor dafür, dass der Samstagabend in Günzburg für die Lohrer ein verkorkster war.

U. Sommerkorn

Statistik

Günzburg: Bieber, Rösch – Knittl 2, M. Jahn 4, S. Jahn, Buck 8, Hermann 1, Grabher, Groß 1, Jensen 2, Lehr 3/1, Jäger 7, Scholz.

Lohr: Szabo, T., Scheiner – Zeleny 7/2, Seltsam, F. Schmitt 2, Röder, Gremzde 1, J. Schmitt 5, Majic 3, Born 2, Horn 2, Gehl, Zehnter 2, Horky 1.

Schiedsrichter: Fass/Güßregen (Altenfurt).

Zeitstrafen: 0:4.

Siebenmeter: 2/1:3/2.

Zuschauer: 400.

Spielfilm: 0:2 (3.), 5:3 (12.), 6:6 (16.), 11:6 (23.), 11:9 (28.), 13:9 (32.), 19:13 (39.), 22:17 (47.) 24:20 (52.) 28:25 (59.).

Quelle: Main-Post

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