Es war einmal...

Unter dieser Rubrik werden wir vor jedem Heimspiel zu dem jeweiligen aktuellen Gegner entweder einen Vorbericht, Bilder aus vergangen Bayernligazeiten oder Ähnliches präsentieren.

Heimspiel 11.01.20 gegen HT München

Letztes Spiel der Vorrunde und erstes Spiel 2020.

Zu Gast ist die Spielgemeinschaft HT München, welche sich aus den Vereinen TSV Unterhaching und SV DJK Taufkirchen gebildet hat. Gegen die "Hachinger" und der Spielgemeinschaft trugen wir bisher 18 Partien in der Bayernliga aus.

Von den bislang neun Heimspielen, die bis jetzt gegen unseren Gast bestritten wurden, haben wir nur eines verloren und dreimal Remis gespielt. Also stehen die Chancen dem Gesetz der Serie nach eigentlich gut. Der unten stehende Bericht ist von dem bislang höchsten Heimsieg aus dem Jahr 2012.

Zeitungsbericht der Main-Post vom 16.09.2012

Griechisch-römisch: Unterhachings Martin Dauhrer (links) hat den Lohrer Denny Purucker in die Bodenlage gebracht.

Foto: Yvonne Vogeltanz

Mehr harte Arbeit als hohe Kunst beim TSV Lohr

TSV Lohr – TSV Unterhaching 29:21 (13:10)

Keine Delikatessen, sondern solide Hausmannskost servierten die Lohrer Handballer zum Saisonauftakt. Dass die 500 Anwesenden in der Spessarttorhalle dennoch einigermaßen zufrieden nach Hause gingen, lag zum einen am letztlich klaren 29:21-Sieg über den TSV Unterhaching, zum anderen aber auch daran, weil deutlich zu erkennen war, dass die Gastgeber in puncto Engagement keine Wünsche offen ließen. Spielerisch war der Auftritt gegen den Aufsteiger freilich keine Offenbarung.

„Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden“, formulierte es Trainer Frantisek Fabian. „Gut war, dass wir viel investiert haben.“ Weniger gut indes waren zahlreiche technische Fehler gegen einen konsequent verteidigenden Gast, dessen spielerische Möglichkeiten allerdings überschaubar waren. So erlaubte sich Lohrs Yannick Bardina bei seinen ersten vier Versuchen in den ersten zehn Minuten gleich vier Fehlwürfe. Und auch später ließen die Gastgeber immer wieder klare Chancen aus: Allein vier von sechs Lohrer Siebenmetern parierte der starke Gäste-Keeper Stefan Marquart.

In der Anfangsphase überraschte das Team aus dem Münchner Süden die Gastgeber mit einer konsequenten 6:0-Abwehr. „Klar, du musst schon etwas einstecken. Aber Trikot ziehen und der ein oder andere Ellbogen gehören eben dazu“, erklärte Lohrs Kreisläufer Max Brunner, der ergänzte: „Außerdem hat man ja die Möglichkeit, sich in der Abwehr zu revanchieren.“

Nach einem anfänglichen 1:4-Rückstand fing sich die Lohrer Deckung, nachdem die Spieler gemerkt hatten, dass ein Großteil der gefährlichen Unterhachinger Aktionen über den bulligen Kreisspieler Johannes Borschel lief. Vorn tat sich Fabians Team allerdings über die ganze Distanz schwer, auch weil sich die Gäste nach Ballverlusten immer sehr schnell zurückzogen und kaum einfache Gegenstoßtore zuließen. So waren es zumeist erfolgreiche Würfe aus dem Rückraum, die Lohrer auf Kurs brachten. Vor allem der bewegliche und dynamische Bohuslav Zeleny zeichnete sich immer wieder aus, wenn er nicht gerade Siebenmeter werfen musste. Doch trotz dreier Fehlversuche vom Strich aus brachte es der 24-jährige Tscheche am Ende auf zwölf Treffer. Und nach der verkorksten Anfangsphase steigerte sich auch Yannick Bardina und traf am Ende noch viermal. Und als es nach 40 Minuten 19:12 für die Gastgeber stand, war die Partie schon entschieden.

Nachdenkliche Töne

Nach dem Schlusspfiff schickte Trainer Fabian den ein oder anderen seiner Spieler in Richtung Tribüne, um mit den Anhängern zu feiern. Offenbar stand nach diesem Arbeitssieg nicht jedem der Sinn nach ausgelassener Fröhlichkeit. Wer mit den Spielern sprach, hörte auch eine Menge nachdenklicher Töne. Auch darüber, dass es offenbar nicht ganz so leicht ist, sich damit zu arrangieren, dass einen fast alle Konkurrenten zum Meisterschaftsanwärter erklärt haben: „Wenn einen die ganze Liga als Favorit hinstellt, ist das natürlich einerseits schön. Andererseits ist das natürlich auch eine Belastung, gerade wenn es nicht so läuft“, meinte Allrounder Denny Purucker.

Doch der Trainer geht davon, dass sich seine Mannschaft in den nächsten Wochen und Monaten steigert: „Es ist großes Potenzial bei uns da, aber wir lernen noch und müssen uns weiterentwickeln“, so Frantisek Fabian, der zuversichtlich ist, dass seine Akteure demnächst auch besser Handball spielen als gegen Unterhaching.

U. Sommerkorn

Lohr: Pcola (bis 42.), Schüßler (ab 42.) – Zeleny (12/2), B. Scheiner (1), L. Spieß (4), Purucker (1), Brunner (2), Avar, Vozar (1), Kralik, Rahtz, Bardina (4), Horn (1), T. Spieß (3).

Unterhaching: Marquart (1. – 30, 44. – 60.), Wolf (31. – 44) – Abel (2), Becker (3/1), Bouasker (2), Salger (2), Borschel (9/5), Stoller, Dauhrer (1), A. Schulze (1), Gebert (1).

Schiedsrichter: Langner/Müller (Weitramsdorf/Lichtenau).

Zeitstrafen: 4:8.

Siebenmeter: 6/2 – 9/6.

Zuschauer: 500.

Spielfilm: 1:4 (6.), 6:5 (12.), 7:7 (19.), 11:7 (26.), 13:10 (30.), 16:10 (35.), 19:12 (40.), 21:16 (46.), 26:26 (54.).

Quelle: Main-Post

Heimspiel 07.12.19 gegen die DJK Waldbüttelbrunn

Waldbüttelbrunns Sprit reicht nur für 40 Minuten

TSV Lohr – DJK Waldbüttelbrunn 30:26 (14:16)

Der Einbruch kam unerwartet: In den letzten zwanzig Minuten des Unterfrankenderbys glich Waldbüttelbrunns Spiel auf einmal nur noch einem stotternden alten Diesel, dem gerade der Treibstoff ausgeht. Es war die entscheidende Phase des Duells, bis zu jener Waldbüttelbrunn das Spielgeschehen gegen den favorisierten Lokalrivalen phasenweise diktiert und seinen mitgereisten Anhängern einen aufopferungsvollen Kampf geboten hatte. Daniel Boldt brachte den Waldbüttelbrunner Seelenzustand auf den Punkt, als er zugab: „Ich glaube, da wäre mehr für uns drin gewesen.“

Waldbüttelbrunn, ohne die verletzten Keupp-Zwillinge mit reichlich Personalsorgen im Rückraum angereist, verschlief fast schon traditionsgemäß den Start (1:5, 5. Minute). Doch die DJK biss sich in die Partie. Als Markus Kirchner nach zwanzig Minuten ausglich und Norbert Sutka durch einen Doppelschlag eine Zwei-Tore-Führung für seine DJK herausschoss, wurde den Gastgebern schlagartig klar, dass es gegen diese DJK ein harter Abend werden könnte. Die „Sumpfler“ spielten selbstbewusst auf und konservierten ihren Vorsprung bis zur Pause. Trainer Karoly Kovacs hob vor allem die Abwehr heraus, die Lohrs Torjäger Bohuslav Zeleny im Positionsangriff zur Bedeutungslosigkeit verdammte.

Kein verändertes Bild dann in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte: Waldbüttelbrunn fand auf Lohrer Fragen immer die passende Antwort, und das meist in Form von Toren durch Rückraumkanonier Norbert Sutka, der allerdings auch reichlich Fehlwürfe an diesem Abend produzierte. In Minute 42 lag Waldbüttelbrunn letztmals mit zwei Toren in Front (19:17). Was dann passierte, werden Waldbüttelbrunner Anhänger mit den aufgebrauchten Reserven ihrer Truppe erklären und Lohrer Fans mit dem eingebauten Nachbrenner des TSV. Tatsache ist, dass Kovacs nun ansehen musste, wie seinen Schützlingen immer mehr der Faden verloren ging und Lohr die Partie drehte. Gründe dafür gab es einige. Lohr ließ die Gäste nun noch härter für ihre Tore arbeiten, was es den Waldbüttelbrunnern bei beschränkten Wechselmöglichkeiten und ausgehender Puste nicht eben einfacher machte. Zudem schwang sich auf Lohrer Seite nun Yannick Bardina (zwölf Tore) zum Mann des Tages auf. Der 18-jährige Linkshänder aus dem Handball-Leistungszentrum Großwallstadt traf aus allen Lagen. Nachdem er Matyas Varga drei Dreher-Tore in Folge eingeschenkt hatte, ließ sich der bis dahin starke DJK-Keeper entnervt auswechseln – das Spiel war entschieden.

Auch Kovacs war der Meinung, dass seiner Mannschaft der Sprit auf der Zielgeraden ausgegangen sei, und der Trainer zeigte sich dabei etwas neidisch auf das Spielermaterial des Lohrer Nachbarn: „Wenn man lauter 18- und 20-Jährige im Team hat wie Lohr, kann man dieses Tempo über 60 Minuten gehen. Irgendwann wollen wir so auch einmal spielen.“ Trotz der Niederlage hatte dem Übungsleiter der Aufritt seiner Mannschaft Lust auf mehr gemacht: „Ich freue mich schon aufs Rückspiel“, so Kovacs.

Waldbüttelbrunn: Varga (1.-53.), Hanger (53.-60.) – Boldt 2, Stumpf 1, Szentgyörgyi 1, Sutka 10/1, Kotrics, Früh, Oszlar 1, Faustmann 4, Kirchner 4, Meyer 3, Feitz.

Lohr: Pcola (1.-30., 38.-60.), Schüßler (30.-60.) – Zeleny 3, L. Spieß, Scheiner 1, Purucker 4, Brunner 3, Avar 2, Vozar, Kralik, Rahtz, Bardina 12, Horn 2, T. Spieß 3.

Spielfilm: 5:1 (5.), 7:5 (13.), 9:9 (20.), 10:12 (22.), 14:16 (Halbzeit); 17:19 (38.), 19:20 (43.), 23:20 (49.), 28:23 (55.), 30:26 (Endstand).

Zeitstrafen: Lohr 4 (Zeleny, L. Spieß, Kralik, T. Spieß), Waldbüttelbrunn 4 (Sutka 2, Stumpf, Kirchner).

Schiedsrichter: Walter/Weinig (TV Gerolzhofen).

Zuschauer: 900.

Th. Köhler

Quelle: Main-Post

Das Unterfranken-Derby schlechthin in der Handball Bayernliga. Gegen keine unterfränkische Mannschaft gab es für uns mehr Begegnungen wie gegen die "Sumpfler" aus dem Würzburger Vorort.

Seit 2003 gab es insgesamt 26 Spiele, von denen 9 der TSV gewann, es 6 Unentschieden gab und 11 mal die DJK als Sieger vom Platz ging.

Der letzte Heimsieg liegt nun schon fast genau sieben Jahre zurück. Am 17.11.2012 gewannen wir mit 30:26. Und das ist nun wirklich schon viel zu lange her. Es waren immer sehr umkämpfte Spiele und so wird es auch diesmal sein.

Zeitungsbericht der Main-Post vom 18.11.2012

Heimspiel 02.11.19 gegen den TuS FFB II

Auch gegen unseren Gast aus dem Süden Bayerns, der Reserve des TuS Fürstenfeldbruck, gibt es leider nicht viel historisches zu berichten. In der Bayernliga traf man bislang nur in der Saison 2010/2011 aufeinander.

Beide Begegnungen gingen zu unseren Gunsten, das Heimspiel am 04.12.2010 mit 32:20 und das Auswärtsspiel am 03.04.2011 mit 34:32.

Die einzigen Akteure die damals schon im Kader unserer Mannschaft standen waren Benjamin Horn und Maxi Schmitt.

Zeitungsbericht der Main-Post vom 01.12.2010

Heimspiel 19.10.19 gegen den VfL Günzburg

Eine Begegnung aus früheren Tagen war gleich eine hochkarätige, denn im Jahr 1994 standen sich die beiden A-Jugendmannschaften im Finale um die bayerische Meisterschaft gegenüber. Dieses konnten die Schwaben damals für sich entscheiden.

In der Bayernliga der Herren stand man sich erst in sechs Begegnungen gegenüber, von denen jedes Team bis jetzt 3 Siege erringen konnte. Der letzte Heimsieg gegen die Schwaben gelang uns fast auf den Tag genau vor zwei Jahren in der Saison 2017/18. Endstand damals 24:22.

Zeitungsbericht der Main-Post vom 21.10.2017

Heimspiel 21.09.19 gegen die TG Heidingsfeld

Den Anfang machen wir mit einer Premiere, denn gegen unseren heutigen Gast, die TG Heidingsfeld, spielen wir in dieser Saison zum ersten Mal in einem Pflichtspiel in der Bayernliga.

Darum schaffte es leider nur der Vorbericht von einem Bayernpokalturnier aus dem Jahr 2015 in die neue Rubrik.

Bericht der Main-Post vom 30.09.2015

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