Das Ehrenamt ist und bleibt die wichtigste Säule im Vereinssport

15.10.20

Zwei Neue im Ehrenamt für Lohrs Handballer

Das Ehrenamt ist und bleibt die wichtigste Säule im Vereinssport, ohne das ehrenamtliche Engagement können Sportvereine nicht bestehen. Auch die Handballabteilung des TSV Lohr könnte die sportlichen und gesellschaftlichen Leistungen nicht erbringen, wenn sie nicht ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter hätte, die sich in vielfältigen Funktionen unentgeltlich in den Dienst der Gemeinschaft stellen.

Allerdings wird es zunehmend schwieriger, neue Mitarbeiter zu finden. Umso mehr freut man sich im Leitstand der Handballer, gleich zwei neue engagierte, ehrenamtliche Mitarbeiter begrüßen zu dürfen. Beide sind in der Handballszene keine Unbekannten.


Klaus Wabnitz ist der Neue im Team um die Bayernligamannschaft. Fragt man ihn nach der Motivation für sein Engagement, so nennt er den guten Charakter der Mannschaft. „Alle Spieler – inkl. Perspektivspieler – brennen für ihren Sport, da macht die Arbeit Spaß.“ Auch das Trainergespann hat ihn überzeugt, sodass er nun neben Co-Trainer Milan Kralik Maxi Schmitt bei seinen vielfältigen Aufgaben unterstützt, die besonders die Funktion des Spielertrainers mit sich bringen.

Wabnitz hat bereits mit mit diversen Trainern zusammengearbeitet, so zum Beispiel während seiner 10-jährigen Tätigkeit beim TSV Partenstein mit Tscherkachin, Manfred Wirth und Okuschko.

2014 schloss er sich dem Oberligisten TV Gelnhausen an, mit dem er gleich nach der ersten Saison in die 3. Liga aufstieg. Bis 2018 fungierte er dort als Co- und Torwarttrainer von Chefcoach Andreas Kalman, bevor er für 2 Jahre zur TSG Bürgel in die hessische Oberliga wechselte. Die Lohrer Handballer freuen sich sehr, dass Klaus Wabnitz seinen erworbenen und enormen Erfahrungsschatz für sie einbringt.

Ebenso ist Florian Leusser ein großer Gewinn für die Lohrer. Bereits in jungen Jahren begeisterte sich Florian Leusser für den Handballsport und er durchlief alle Jugendmannschaften des TSV Lohr. Nach dem Abitur spielte er noch ein Jahr weiter für den TSV und engagierte sich darüber hinaus im Verein, als es ihn im Jahr 2006 für sein Studium der Germanistik und Sportwissenschaften mit den Schwerpunkten Trainingslehre und Sportpsychologie nach Erlangen verschlug. Eine Schulterverletzung zwang ihn, seine aktive Laufbahn frühzeitig zu beenden.

Doch Handball ließ ihn nicht los. So pflegte er bei seinen ersten Stellen im Lehramt in Aschaffenburg, Kemnath (bei Bayreuth) und in München Kontakte zu ortsansässigen Handballvereinen.

Der Kontakt zu seiner Heimatmannschaft Lohr riss während dieser Zeit jedoch nie ab, vor allem da er häufig die Spiele besuchte. Auf diese Weise traf er immer wieder bekannte Gesichter, da viele ehemalige Mitspieler und Trainer auch heute noch im Verein mitarbeiten.

2018 ließ er sich schließlich beruflich wieder in Aschaffenburg nieder und so wurde die Handballregion am Untermain sein neuer Lebensmittelpunkt. Dort absolvierte Florian Leusser 2019/20 die C-Lizenz beim Hessischen Handballverband und hospitierte bei verschiedenen hochklassigen Vereinen und im HHV.

Im Juni 2020 traf er sich dann das erste Mal mit Maxi Schmitt, wobei die beiden sich intensiv über die Situation im Nachwuchs des TSV Lohr austauschten. Gemeinsam reifte die Idee der Entwicklung eines neuen Nachwuchskonzeptes in Zusammenarbeit mit Maxi Schmitt, Nina Hess und Carlos Prieto.

Seit September 2020 ist Leusser nun an der Realschule in Lohr tätig und erhält aktuell einen Einblick in die Handballabteilung, wo er zukünftig Verantwortung in der Jugendleitung oder auch als Jugendtrainer übernehmen will.

 

Die Vereinsführung

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.