Interview zum Auftakt ins Mannschaftstraining mit Coach Maxi Schmitt

14.07.20

Foto: Lohrer Handballer

Den gestrigen Auftakt ins Mannschaftstraining nehmen wir vom Social Media Team als Anlass, unserem Coach Maxi Schmitt ein paar Fragen zu stellen.

Social-Media-Team: Hallo Maxi. Vorneweg von uns auch nochmal Glückwunsch zum hervorragenden 4. Platz in der abgelaufenen Saison. Wie fällt Dein Fazit zur letzten Saison und Deinem ersten Jahr als Trainer im Aktiven-Bereich aus?

Maxi Schmitt: Generell ziehe ich ein absolut positives Fazit, denn ich glaube wir haben es ganz gut hinbekommen, dass sich jeder einzelne Spieler weiterentwickelt hat. Für mich als Trainer war das natürlich schon Neuland, aber mir ist auch sehr viel Unterstützung durch meinen Co-Trainer Milan Kralik, sowie Carlos Prieto und dem gesamten Umfeld im Verein entgegengebracht worden. Es war einfach in Allem eine sehr gute Zusammenarbeit.

Diese Woche begann das Teamtraining, durch die Corona-Auflagen und fehlenden Hallenkapazitäten ist alles ein wenig begrenzt und ihr trainiert momentan nur im Freien. Wie zufrieden bist Du mit der Situation und wie gestaltet sich die weitere Vorbereitung?

Natürlich ist es für unsere Sportarbeit extrem wichtig in einer Halle zu trainieren. Aber die Situation ist im Moment so wie sie ist, und auf dem Nägelseegelände sind ja auch Handball Plätze und von daher ist es nicht ganz so schlimm. Die nächsten sechs Wochen wird sowieso Balltechnik, Athletik und Ausdauer auf dem Programm stehen. Und egal was danach kommt, wir werden uns dementsprechend vorbereiten.

Gibt es Veränderungen im Kader gegenüber der letzten Saison?

Nein es wird zum jetzigen Zeitpunkt keine Veränderungen im Team geben. Bei uns werden in der Vorbereitung vermehrt junge Spieler aus dem Kader der zweiten Mannschaft mit trainieren und sollen so auf lange Sicht gesehen an die Erste herangeführt werden. Das ist unsere Philosophie und deshalb wird es, nachdem alle ihre Zusage gegeben haben, keine Neuverpflichtungen in dieser Saison geben.

Was setzt Ihr Euch für diese Saison als Ziel?

Die Jungs wollen alle den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung gehen, denn auch sie wissen, dass es durchaus noch Nachholbedarf gibt. Vor allem im spielerischen Bereich. Aber da sind wir denke ich auf einem guten Weg. Was die Platzierung angeht...ich denke das gesicherte Mittelfeld + ein bisschen nach oben schielen ist für uns absolut als realistisch anzusehen.

Will den nächsten Schritt mit der Mannschaft gehen, Trainer Maxi Schmitt.

Foto: Yvonne Vogeltanz

Voraussichtlicher Saisonstart wird der 03.10. mit dem Derby gegen die SG DJK Rimpar II sein, eine Woche darauf dann gleich in Waldbüttelbrunn. Welche Bedeutung haben diese Derbys für Dich und das Team?

Derbys sind prinzipiell dazu da gewonnen zu werden (lacht). Am besten natürlich wieder mit Zuschauern in der Halle, die als siebter Mann hinter einem stehen und die Mannschaft pushen. Aber am 1. Spieltag ist es zuerst wichtig, dass du auf den Punkt fit bist, und da ist es egal ob das nun ein Derby ist oder nicht.

Welche Teams siehst Du als Favoriten auf die Meisterschaft und wer spielt gegen den Abstieg?

Ich sehe zumindest mal keine Übermannschaft. Gespannt bin ich auf Waldbüttelbrunn und Coburg, wie sie sich in diesem Jahr präsentieren. Aber auch Friedberg wird gerade durch ihre Neuzugänge bestimmt ein Wörtchen mitreden, wenn es um die vorderen Plätze geht. Da es vier Aufsteiger gibt, müssen die sich erstmal in der Liga akklimatisieren und daher denke ich, dass auch diese Mannschaften im unteren Drittel zu finden sind.

Im Moment wird in Handball-Deutschland über die Regel mit dem 7. Feldspieler diskutiert. Wie stehst Du dazu?

Ich sehe es rein als taktisches Mittel an werde es auch immer mal spielen. Finde aber auch dass es in der Bayernliga und auch noch im unteren Drittel der 3. Liga an taktischem Knowhow fehlt, um es so einzusetzen, dass daraus ein richtig großer Nutzen entsteht.

Was wünscht Du Dir von der kommenden Saison für das Team und Dich persönlich?

Das Team auf dem Weg zu begleiten, den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu gehen. Und zwar nicht nur in sportlichen Belangen, sondern auch menschlich. Ich möchte ihnen meine Philosophie weitergeben, und ihnen aufzeigen, dass wenn man etwas mehr für seinen Körper macht, es sich auch auszahlt und gute Ergebnisse dafür zurückbekommt. Für mich persönlich wünsche ich mir, mich in taktischen Sachen weiter zu entwickeln und noch mehr positive Erfahrungen mit den Jungs zu haben.

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