Zur allseits unbeliebten Uhrzeit am Sonntagabend um 17:45 Uhr waren die Damen zu Gast in der vollbesetzten Höchberger Mainlandhalle. Besonders gefreut haben wir uns über die zahlreich mitgereisten Lohrer Fans – DANKE an dieser Stelle, ihr wart spitze! Die große Zuschauerkulisse machte sich direkt bemerkbar. Die Anfangsphase war auf beiden Seiten von Nervosität geprägt, da jedem klar war, dass in diesem Spiel viel auf dem Spiel stand.
Erste Halbzeit: Defensiv geprägt, Lohr mit knapper Führung
Die Partie begann ausgeglichen, doch unsere Damen erwischten den besseren Start. Lea Brey brachte den TSV bereits nach 34 Sekunden mit 0:1 in Führung. Höchberg konterte durch Johanna Ebert (1:1), aber wir blieben am Drücker und setzte sich bis zur 7. Minute auf 2:4 ab. Die Damen aus Höchberg wirkten jedoch ein wenig konzentrierter und führten in der 15. Spielminute mit 5:3. Doch unsere Coaches reagierten sofort und nahmen eine Auszeit – und die wirkte! Bis zur Halbzeit drehten wir den Spieß um und gingen mit einer knappen 6:8-Führung in die Pause.
Zweite Halbzeit: Starke Phase und plötzlicher Einbruch
Hellwach kamen die Damen aus der Kabine! Mit einer starken Abwehrleistung und einer bärenstarken Chiara Durner im Tor konnten wir uns auf 10:16 (40. Minute) absetzen. Es schien, als hätten wir das Spiel unter Kontrolle – doch dann verloren wir komplett den Kopf. Viele einfache Fehler, hektische Aktionen und Unkonzentriertheiten schlichen sich ein, sodass Höchberg wieder herankam. Plötzlich stand es 16:16 in der 47. Minute – und das Momentum lag nun beim Gegner.
Dramatische Schlussphase: Sieg vor Augen, doch Höchberg gleicht aus
Erneut griffen unsere Coaches zur Auszeit – und erneut zeigte sie Wirkung. Wir konnten uns bis zur 58. Minute wieder mit zwei Toren absetzen (19:21). Doch ein Fehlwurf, ein technischer Fehler und eine Zeitstrafe später kam Höchberg kurz vor Abpfiff noch zum Ausgleich.
Endstand: 21:21 – ein bitteres Unentschieden für uns! Sehr schade, da der Sieg absolut verdient gewesen wäre. Nun sind wir auf Schützenhilfe angewiesen, um eventuell doch noch auf Platz 2 und somit auf einen Aufstiegsplatz zu rutschen. Alles oder nichts in Michelfeld! Jetzt heißt es volle Konzentration auf das letzte Spiel! Dafür müssen wir am Sonntag um 16:00 Uhr in Michelfeld gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass Höchberg gegen Bergtheim Federn lässt.
Ch. Vormwald