02.04.25

Kaderupdate Saison 2025/26 

2,06 Meter groß und ausgebildet bei internationalem Spitzenklub: Das ist der Neue beim TSV Lohr

Der Handball-Regionalligist präsentiert mit dem 20-jährigen Ungarn Gergö Zvolenszki den Nachfolger von Dawid Walaszczyk. Daneben es soll noch weitere Zugänge geben.

Handball-Regionalligist TSV Lohr hat einen Nachfolger für den nach der Saison zum Oberligisten HSC Bad Neustadt wechselnden Dawid Walaszczyk gefunden: Wie der Verein in einer Pressemitteilung bekanntgab, wird der 20-jährige Ungar Gergö Zvolenszki in der neuen Runde beim TSV die Position im linken Rückraum einnehmen.

"Was er im Probetraining gezeigt hat, war schon beeindruckend", sagt Harald Rahtz als Sprecher des für die TSV-Mannschaft verantwortlichen Sportbeirats über den 2,06 Meter großen und 110 Kilogramm schweren Neuzugang, der im Nachwuchs des KC Veszprém sportlich ausgebildet wurde. Der Verein aus der 60.000-Einwohner-Stadt nahe des Plattensees (Balaton) darf zu den besten fünf Handball-Klubs der Welt gerechnet werden. Derzeit legt Zvolenszki in seiner Heimat eine Prüfung als Tourismustechniker ab und hat zuvor in der Schule über lange Jahre deutsche und englische Sprachkenntnisse erworben.

Foto: G. Schmitt

Foto: G. Schmitt

Er wechselt kommende Saison von Ungarn nach Unterfranken: Gergö Zvolenszki (rechts) hat einen Dreijahres-Vertrag beim Handball-Regionalligisten TSV Lohr unterschrieben.

Zvolenszki, der laut Vereinsangaben in Lohr einen Dreijahresvertrag mit einjähriger Option unterschrieben hat, wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: "Ich möchte zum Erfolg meiner Mannschaft beitragen, um in der nächsten Saison die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen." Gegenwärtig spielt der Rechtshänder für den KK Ajka in der zweithöchsten ungarischen Klasse: "Ich bin im Veszprém-Trikot ein Abwehrspieler und im Ajka-Trikot ein Angriffsspieler", macht Zvolenszki klar, dass er variabel einsetzbar und nicht auf eine einzige Rolle im Spiel festgelegt ist.

Kein Profistatus

Nach den Worten von Harald Rahtz wird der 20-Jährige, der mit seiner Freundin nach Lohr kommen will, jedoch keinen Profistatus haben, sondern zunächst einer Arbeit nachgehen und später eine Ausbildung beginnen, "mit der er auch nach seiner aktiven Handballzeit etwas anfangen kann".

Zudem gibt es für ihn im Verein Landsleute als Ansprechpartner, die in der Vergangenheit ebenfalls den Weg von Ungarn nach Lohr gegangen sind. Etwa Torhüter Tamas Szabo oder Zoltan Ferencsik, seines Zeichens Trainer der zweiten Mannschaft, der selbst einmal im Nachwuchs des KC Veszprém und in Ajka gespielt hat.

Weitere Zugänge sind geplant

Neben Zvolenszki planen die Lohrer noch weitere Neuverpflichtungen. Zum einen suchen sie einen Nachfolger für den während dieser Saison in seine polnische Heimat zurückgekehrten Krzysztof Matuszewski auf der Rechtsaußenposition, zum anderen einen Akteur für den rechten Rückraum, der dann den Platz des erst vor der Saison nach Lohr gewechselten Nikola Becejac einnehmen soll, mit dem der Verein in der kommenden Saison in der zweiten Mannschaft plant.

Daneben ist mit Jannik Schmitt ein weiterer Rückraumspieler mit einem Kreuzbandriss zu einer langen Zwangspause verurteilt, sodass zusätzliche personelle Optionen dem in der kommenden Saison von Bernd Becker allein trainierten Team durchaus guttun dürften. Doch erst einmal muss das aktuelle Lohrer Team den Klassenerhalt in der Regionalliga schaffen. Gegenwärtig liegt das TSV-Team bei vier noch ausstehenden Partien nur einen Punkt vor der HSG Lauf/Heroldsberg auf dem mutmaßlichen Abstiegsplatz, die noch ein Spiel weniger als die Lohrer bestritten hat. Am kommenden Wochenende ist das Lohrer Team spielfrei. Die folgende Partie zuhause am Samstag, 12. April, gegen den Tabellen-13. TSV Roßtal hat unter diesen Umständen fast schon Endspiel-Charakter.

U. Sommerkorn

Quelle: Main-Post

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